Selbstvertrauen: Wenn Können nicht reicht
Kennst du dieses Gefühl?
Du bist gut vorbereitet, kennst dich aus, indem was du tust und du hast eine Menge Erfahrung. Und trotzdem gibt es Momente, in denen du zweifelst.
Wie kann das sein? Ich bin doch gut indem was ich tue?
Das sind die Momente, in denen du bewusst oder unbewusst bemerkst, dass Selbstvertrauen nicht nur was mit Können zu tun hat.
Du bemerkst, dass da noch etwas anderes ist, eine zweite Ebene.
Die Wissenschaft spricht davon, dass unser Vertrauen auf zwei Säulen wächst: ‚Ich kann‘ (Kompetenz) und ‚Ich bin‘ (Würde). Ich nenne das in meinem CFPP™-Modell: kompetenz– und existenzbasiertes Selbstvertrauen.
Viele reden davon, dass Selbstvertrauen vom Handeln kommt. Es gibt so viele Coaching Ansätze und Literatur darüber, und alle sind gut, wahr und wichtig.
Wenn du Dinge oft genug machst, wirst du besser darin und das gibt dir Sicherheit. Du konzentrierst dich auf die Aufgabe und du versuchst dich kontinuierlich zu verbessern.
“Wenn du dich jeden Tag um 1 % verbesserst, bist du am Ende des Jahres 37-mal besser.”
Das kommt ursprünglich aus der Performance-Psychologie und Verhaltensökonomie (James Clear, Atomic Habits; Dave Brailsford, Marginal Gains Theory).
Es bedeutet, kleine und konstante Optimierungen in deinen Handlungen, Routinen und Systemen führen kumulativ zu großem Fortschritt.
Somit sammelst du kontinuierlich Beweise für dein Können und stabilisierst damit dein Selbstvertrauen. Du hast ein kompetenzbasiertes Vertrauen. Selbstvertrauen, das auf dein Können aufbaut. Es ist bereichsspezifisch und entsteht überall dort, wo du durch Erfahrung, Übung oder Wissen beweisen konntest:
Das kann ich.
Und genau hier entsteht das Problem.
Du vertraust dir im einen, weil du es oft getan hast, und zweifelst im anderen, weil dir dort die Beweise fehlen.
Beruflich stark. Emotional unsicher.
Sozial souverän. Körperlich kritisch.
Das ist genau der Moment, wenn du innerlich das Gefühl hast, dass etwas fehlt oder nicht zusammen passt.
Lass uns über das Vertrauen sprechen, das tiefer ansetzt. Ein Vertrauen, das nicht aus Können heraus entsteht, sondern aus Sein.
Dieses Vertrauen entsteht nicht aus Beweisen, sondern aus Selbstakzeptanz und -liebe. Bei dem existenzbasierten Selbstvertrauen definierst du dich nicht mehr über Leistung, sondern über innere Stärke.
„Ich weiß nicht, wie, aber ich weiß, dass ich mich halten kann.“
Dieser Satz beschreibt ganz gut deine innere Welt, wenn dein Selbstvertrauen nicht auf Beweisen oder Erfolg basiert.
Du kannst Kontrolle loslassen und verlierst trotzdem nicht deine innere Stabilität. Das ist die 4. Säule (Peace) des CFPP™ Codes.
Du weißt, dass du dir treu bleibst, auch wenn Dinge nicht so laufen wie geplant oder du Fehler machst. Das ist kein Optimismus, sondern emotionale Reife. Die 1. Säule (Confidence) des CFPP™ Codes.
Er sagt aus, dass du deine Emotionen erkennst und akzeptierst, anstatt sie zu unterdrücken. Aus „Ich bin überfordert“ wird „Ich spüre gerade Überforderung, was brauche ich?” Diese Haltung transformiert Drama in Führung. Die 3. Säule (Purpose) des CFPP™ Codes.
Du glaubst an deine Fähigkeit, dich zu regulieren. Nicht “alles wird gut”, sondern “ich bleibe gut zu mir, egal was passiert”. Die 2. Säule (Fulfillment) des CFPP™ Codes.
Innerlich sind viele Frauen sehr häufig selbstkritisch. Wenn etwas nicht dem entspricht, wie es “sein soll”, bestrafen sie sich mit noch mehr Disziplin und Abneigung. Die Folge sind ständiger Kontrollzwang, Perfektionismus und Überbeschäftigung.
Die größte Selbstkritik bei Frauen richtet sich laut Studien gegen den eigenen Körper. Gegen das, was sie im Spiegel sehen.
Und ich kann mich da nicht ausschließen. Ich war jahrelang mein eigener schärfster Kritiker. Kein Kommentar von außen war je so streng wie meine innere Stimme.
Erst später habe ich verstanden, dass diese Art der Selbstkritik nicht nur mein Körperbild, sondern auch mein Selbstvertrauen geschwächt hat.
Wie habe ich das geändert?
Ganz einfach, ich bin mein eigener Fan geworden.
Ich zeige dir, wie das möglich ist.
Nehmen wir deinen Lieblingssänger. Du liebst alles an ihr oder ihm. Wie sie sich kleiden, wie sie reden und wenn sie mal etwas falsches tun oder beim Livekonzert den Ton nicht treffen, bemerkst du das, aber du magst sie trotzdem nocht. Du bewunderst sie auch, wenn sie nicht singen. Du unterstützt sie, indem du ihre Musik hörst, auf ihre Konzerte gehst und auf Social Media ihrem Content ein Herz schenkst.
Und genau dieses Gefühl, diese bedingungslose Liebe und Akzeptanz kannst du auch für dich empfinden.
Selbstvertrauen ist kein Ziel.
Es ist ein Zuhause.
Schreib dir heute diese zwei Sätze auf:
„Ich vertraue mir, wenn…“
„Ich verliere Vertrauen, wenn…“
Und dann beobachte, ob dein Vertrauen an Leistung hängt, oder an Liebe.
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